Die Heimreise

Es ist geschafft. Meine Zeit hier ist nun vorerst um und ich habe eigentlich so ziemlich alles erreicht, was ich mir vorgenommen habe.
Einzig aufgrund der langsamen Internetverbindung konnte ich meinen geplanten Onlinshop noch nicht in Betrieb nehmen. Daher muss das halt bis in die Schweiz warten.
Auch hätte ich gerne ein Büro gemietet, liess das aber erst mal sein, als ich diese fürchterlichen Mieten gesehen habe, die hier dafür verlangt werden.
Mal sehen, vielleicht habe ich beim nächsten mal Glück.
Anyway, aus logistischen Gründen buchte ich bei meinem Freund Toni im Oceanview Hotel noch die letzten Tage vor der Abreise. So ist es einfacher, den Scooter wieder zurückzugeben und ich habe mein Gepäck schon bereits so zusammen, wie ich es dann auf der Reise brauchen würde. Ich gönnte mir also noch ein paar Tage frei, so gut es halt ging. Leider war das Wetter nicht so toll und daher kam ich nicht mehr zum Strand um wenigstens so viel Farbe zu holen, damit die Lieben zuhause mir auch glauben, das ich in Phuket war.
Auf jeden Fall machte ich noch meine übliche Tour und verabschiedete mich vorerst mal von allen Kumpels.
Am 12. Mai stand ich dann so gegen 11 Uhr auf und machte mich langsam bereit. Gepackt hatte ich ja schon und brachte noch die letzten Dinge, die auch noch in der Wohnung lassen wollte zurück.
Danach gab ich meinen Scooter ab und liess mir noch ein Mittagessen servieren bevor mich dann das Taxi abholte und mich zum Phuket Terminal brachte.
Am Check in begann das wieder das Spiel mit dem Uebergepäck und das ich dafür zahlen müsse. Das war ja klar und so beglich diese erste Rechnung von 60.-CHF für den Flug von Phuket nach Bangkok.
Dann durch die Security und wie immer in der Abflughalle rumgammeln bis man endlich an Bord gelassen wird.
 meine zwei Maskottchen waren natürlich auch dabei.

In Bangkok dann mal meine sieben Sachen vom Band geholt und weiter in die Check-In Halle und dort die Taschen wieder bei Etihad einchecken. Als sie dann das Gewicht sahen (gut 50kg ohne Handgepäck) meinte die Dame dann auch, ich hätte dafür zu bezahlen, da in der Business Class nur 40kg erlaubt seien. Auf meine Intevention hin, das ich auf dem Hinweg nichts bezahlen müsste und mein Ticket ein Personalticket sei, ist nicht drauf eingegangen und so musste ich halt noch etwas mehr als 530.-CHF nachbezahlen. Interssanterweise hatte ich beim Hinflug etwa gleich viel Gewicht zu viel, nur sollte ich von Genf nach Bangkok über 900.-CHF bezahlen. Das konnte mir bisher niemand erklären. Naja, die Koffer eingecheckt und somit wieder etwas freie Hände. Leider konnte ich meine Schwägerin nicht mehr treffen, das sie aus zeitlichen Gründen erst später auf den Flughafen kommen würde. Sie hatte grad einen Auftrag dort und hätten wir uns noch treffen wollen. Aber auch für mich wurde die Zeit langsam dünn, da ich ja durch die Security sollte und ans andere Ende vom Flughafen laufen musste bis zu meinem Gate.
So hatte ich nicht allzu viel Zeit übrig, bis zum einsteigen und so konnte ich auch dort nur grad noch Maskottchen Bilder schiessen.
Dann wurde schon bald geboardet und ich konnte wieder eine luxuriösen Sitz in der Business Klasse von einer Boeing 777-300ER beziehen.
meine zwei kleinen Freunde fühlten sich auch wohl


Verwöhnt mit Essen und verschlief ich dann die meiste Zeit im Flugzeug, da ich ja mit dem Sitz gestreckt liegen konnte.
Ziemlich genau um Mitternacht Ortszeit landeten wir dann in Abu Dhabi. Ich freute mich darauf, im Flughafen Hotel noch ein bisschen zu schlafen bevor es dann um 9 Uhr weiter nach Genf ging.
Also loslaufen zum Airport Hotel und sehen, ob ich noch ein Zimmer bekomme.
WAR WOHL NICHTS. Ausgerechnet die zwei Damen vor mir bekamen die letzten zwei freien Betten im Hotel.
Etwas enttäuscht lief ich dann ins Terminal 3. Von dort wusste ich, das es dort noch Schlafcontainer hat, die man mieten kann. Dort angekommen, wurde mir auch hier gesagt, das alles voll sei.
Was blieb mir nun also anderes übrig als die folgenden gut 8 Stunden irgendwie im Terminal durchzubringen. Ich suchte mir also ein Plätzchen, wo man von der Klimaanlage nicht gleich in Kryostase eingfroren wird.
Also für alle die in Abu Dhabi warten müssen. Packt etwas ein, was Euch warm hält oder nehmt die Decke aus dem Flugzeug mit. Denn Abu Dhabi ist auf dem Flughafen wirklich kalt.
So gammelte ich also halb dösend im Verbindungsgang zwischen Terminal 1 und 3 vor mich hin hoffte, das die Zeit schnell herum geht.
Ein, zwei Nachtbilder habe dann noch geschossen.
Hier ein Airbus A-319 von Qatar Airways am Terminal 1 in der Nacht.
Und hier in der Morgendämmerung. Im Hintergrund der 109 Meter hohe Tower von Abu Dhabi International.

Hier noch die zentrale Säule im Terminal 1. Im Untergeschoss sind die Boutiqen platziert und im ober Stock ein paar Kaffeebuden, Souvenirshops und natürlich die Gates zu den Flugzeugen.
Aufgrund des Schlafmangels entschloss ich mich dann, das ich auch auf dem Weg nach Genf noch einmal ein Mütze voll nehmen würde. Waren schliesslich auch noch einmal 6.5 Stunden Flug.
Pünktlich um 14 Uhr Ortszeit setzten wir dann in Genf auf.
Wieder Schweizer Boden unter den Füssen....war schon irgendwie komisch. Auf jeden Fall holte ich mein Gepäck, ging durch den Zoll und konnte noch ein Ticket für den Zug um 15 Uhr nach Luzern kaufen und direkt dort einsteigen. Nach weiteren 3 Stunden fahrt, 70kg Gepäck in zwei Koffern und einem Trolley kam ich schlussendlich in Luzern an, wo mich meine gute Freundin Susanne abgeholte hat und mich nach Hause brachte.
Dank der Pflege von meine Eltern und der Nachbarin sah meine Wohnung aus, als ob ich nur ein paar Tage weg war. An dieser Stelle ein ganz, ganz dickes Dankeschön an alle.

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