Dienstag, 20. Dezember 2016

die Weiterreise nach Phuket

So, es wird langsam Zeit, das ich auch im Blog nun endlich in Phuket ankomme. Schliesslich bin ich hier ja immer noch in Abu Dhabi, obwohl ich ja seit dem 28. November bereits in Phuket bin.
Also hier noch der Bericht über den Flug nach Phuket.

Es ist nun Montag Morgen am 28. November. Mein Flug ab Abu Dhabi geht bereits um 9.15Uhr. Perfekterweise konnte ich so ohne meinen Freunden Umstände zu machen mit der Familie zur selben Zeit aufstehen.
Edgar hatte ja Simulatortraining und hatte seinen Einsatz um 3 Uhr früh. Folglich verabschiedete ich mich bei ihm schon am Aben zuvor.
Seine Frau Claudia bereitete ihre 2 Söhne für die Schule vor. Und ich mich für die Reise.
Nach einem kurzen Frühstück verabschiedete ich mich auch von Claudia und den Jungs und ging dann zu Fuss zum Taxistand ausserhalb der Wohnanlage. Mein Gepäck war ja bereits bis Phuket eingecheckt und daher hatte ich nur mein Handgepäcktrolley dabei.
An der Stelle noch einmal ganz herzliches Dankeschön an Edgar und Claudia, das ich bei ihnen übernachten durfte.
Die 15km zum Flughafen über die Autobahn gehen sehr schnell. Daher waren auch die Taxikosten mit knapp 8.- CHF recht moderat.
Dann beim Einchecken wieder diese elektronischen Hilfen. Einmal mehr bekam ich gesagt, ich soll meine Augen weiter öffnen und die Brille ausziehen. Daher einmal mehr 2 Versuche, bis es geklappt hat. Dann weiter zum Teminal.
Die Maschine nach Phuket steht jeweils draussen auf dem Feld. Darum heisst es warten am Gate, bis man mit Bussen dann zum Standplatz gefahren wird.
Sowei so gut. Doch da ist ein kleines Platzproblem: denn an dieser Ecke des Terminals hat es gleich 4 verschiedene Gates, die auf  drei Seiten des Gebäudes angeordnet sind. Und da der Flug am Morgen ist, wenn die meisten Flüge ab Abu Dhabi starten, war nicht wirklich alleine auf dem Gate. So teilte ich mir also ein paar Quadratzentimeter Standfläche mit ca. 550 andern Passagieren die alle auf verschiedene Flüge wollten.
Aber auch mein Flug war gut gebucht, und in eine Boeing 777-300 passen nun mal eine ganze Menge Leute.
Aber zum Glücl dauerte es kaum 20 Minuten, bis die ersten Busse uns abholten.
Da auf dem ganzen Flughafen nur 20km/h erlaubt sind, dauerte es halt noch einmal 15 Minuten Fahrzeit bis zu unserer Maschine. Man muss ja auch noch um die ganzen Gebäude und die Ständplätze herum fahren. Das zieht sich dann schon.

Hier eine Boeing 777-300ER mit der neuen Airline Lackierung

Hier noch eine Airbus A340-300 mit der alten Lackierung. Es dauert halt, bis man über hundert Flugzeuge mal umlackiert hat.

Der Pilot teilte uns dann noch mit, das es eine Schlechtwetterfront in der Andamansee vor Phuket geben würde und daher noch extra getankt wird, da wir diese ziemlich sicher umfliegen werden müssen. Das störte mich aber nicht, ich hatte meinen Sitz in der Businessclass bereits bezogen und von mir aus könnte es jederzeit losgehen.

Ich, wach und voller Freude auf Phuket

Meine Aussicht, diesesmal halt in der Mittelreihe. Halb so wild, gibt ja wieder Essen und Filme, die man schauen kann. Oder schlafen.

Der Start und der Flug waren insgesamt sehr ruhig. Einige Male leuchtete zwar das Anschnallzeichen auf, aber wirkliche Turbulenzen gab es einmal mehr kaum, ausser einwenig schütteln wie in einem Reisebus. Das wars dann auch schon.

Als Erstes gabs geräucherte Ente mit diversen Zugemüse..

Danach geschmortes Rind mit Mascarpone Kartoffelstock, Pilzsauce und Karotten.

Und zum Dessert Haselnuss-Rhabarberpudding, wobei ich das eher als eine Art Kuchen bezeichnet würde. Egal. Es schmeckte wie immer ganz toll.

Nach kanpp 6 Stunden flogen wir dann bereits Phuket international an. Leider kann ich nicht mehr Bilder vom Flug zeigen, da ich ja wie gesagt nicht an einem Fenster Platz gefunden habe. Da der Flug auch recht voll war, konnte ich auch nicht den Sitz tauschen. Auch wurde im Nachtmodus geflogen, was heisst, Rollos runter und gedämpftes Licht. Ein ander mal dann wieder.

Neu für mich nach der Ankunft war, das ich jetzt zum ersten mal im neuen internationalen Terminal von Phuket von Bord ging. Dieses war ja erst im Herbst 2016 neu eröffnet worden. Es sieht insgesamt ganz toll aus. Leider fehhlen noch einige Details. Zum Beispiel bei der Einreise dauert es gut ein halbe Stunde oder länger, je nach Anzahl ankommender Flüge. Denn die Schalter mit den Beamten, die den Pass stempeln, haben noch gar nicht alle einen Computer installiert. Aber die Behörden versuchen, durch Feinverteilung der Passagiere nach Pass-Art die Schlange zu verkürzen.
Gleich darauf gehts über ein Rolltreppe hinunter zur Gepäckausgabe wo mittlerweile die Koffer schon fleissig auf dem Band ihre Runden drehen.
Nach etwa 20 Minuten warten am Band sah ich meine Koffer noch immer nicht. Dann fand ich heraus, das die Koffer von Business Class Passagieren vom Flughafenpersonal vom Band geholt und am Kopfende schön aufgereiht zur Abholung bereitstanden. Muss ich mir merken.
Nach dem Zoll, wo ich ja nichts anzugeben habe und einmal nicht kontrolliert wurde, gings dann in die Ankunftshalle wo dann die Geier der Taxifirmen und der Hotels auf ihre bestellten oder nicht bestellten Passagiere warten.
Insgesamt ist es aber sehr viel besser organisiert als das alte Terminal, welches jetzt nach und nach auch umgebaut wird.
Mit meiner Buchhalterin Som hatte ich abgemacht, das sie mich abholen kommt. Dummerweise nannte ich ihr aber die Ankunftszeit von Abu Dhabi. Und so wartete ich halt unter dem neuen Dach vom Terminal kaum eine Stunde, bis mich dann abholte.
Um ca. 20.30 Uhr kamen wir dann in Patong im Rai Rum Yen Resort an.
Gung, die Besitzerin hat mich freudig begrüsst und mir sogleich den Zimmerschlüssel als auch einen Schlüssel für ein Motorrad übergeben.
In das Haus von letzter Saison kann ich leider nicht mehr einziehen, da sie es einem Verwandten vermietet hat, der darauf wartet, bis sein neues Haus fertig gebaut ist.
Auch mein Zimmer muss ich bald tauschen, weil es langjährige Kunden bereits reseviert hatten.
Dazu später mehr.
Jetzt erstmal duschen umziehen und dann in die Stadt meinen Freunden Hallo sagen.

Sonntag, 11. Dezember 2016

auf dem Weg nach Abu Dhabi

Der Tag der Abreise rückt nun immer näher. Nochimmer packe ich ein und schleppe Schachteln.
Aber bekanntlich höhlt steter Tropfen schlussendlich den Stein und es war geschafft. Die Wohnung soweit leer, das meine Untermieter einziehen konnten.
An dieser Stelle noch einmal einen ganz herzlichen Dank an meine Eltern, die mich einmal mehr tatkräftig unterstüzten. Ihr seid einfach die Besten und ich liebe Euch.....

Die Schwierigkeit war natürlich, das ich gleichzeitig ja auch noch die Koffer packen und sicherstellen musste, das nichts im Keller verschwindet, das ich nach Thailand mitnehmen will.
So wie es aussieht habe ich das sogar hinbekommen...

So sieht es nun also aus, mein Reisegepäck. Von dem ganzen Zeug ist eigentlich nur die Hälfte im Koffer links für die Kleider. Der Rest ist Fotoausrüstung. Alles Total sind es um die knapp 60 Kilo, die ich mit mir herumschleppe. Es wäre aber noch mehr, wenn ich nicht schon einen grossen Koffer mit Kleider in Phuket hätte. Daher kann ich natürlich nur noch die Hemden mitnehmen, die ich auch in der Schweiz brauche, paar Medikamente und Toilettenartikel. Den ganzen Rest kann man entweder in Phuket viel günstiger kaufen oder ich habs bereits im Koffer dort. Ohne das Fotoequipment käme ich wohl mit einem einfachen Handgepäcktrolley durch.

Und so war er also da, der 27. November, Tag der Abreise. Die Nacht konnte ich gut schlafen, und ich kein einziges mal das Gefühl, das ich etwas vergessen hatte.Wie auch, die Wohnung ist ja leer und der Rest im Gepäck. Dennoch bin ich sehr nervös, weil ich nicht so recht weiss, wie es in Phuket diesesmal sein wird. Aus dem Haus von letzter Saison bin ich ja ausgezogen um Kosten zu sparen. Die Hausbesitzer haben sich bei mir noch nicht gemeldet, wo ich denn unterkommen könnte. Aber sie freuen sich sehr, mich wieder zu sehen. Das heisst also, das sie bestimmt etwas zum Schlafen für mich haben werden. Ansonsten könnte ich noch bei Ayar oder bei meiner Teilhaberin im Haus übernachten, bis ich etwas hätte.
Aber wie wird es wohl fürs Geschäft sein? Der König ist verstorben, das Land in tiefer Trauer und viele Anlässe wurden abgesagt oder auf Anweisung stark reduziert. Auch Shows und Tanz sind untersagt in Strukturen, die nicht vollständig mit Wänden von der Strasse abgeschirmt sind.
Da bin ich mal gespannt.
Meine Eltern holten mich um 7.30 Uhr ab und so nahmen wir den Weg auf den Flughafen Zürich unter die Räder.
Das CheckIn verlief wie immer reibungslos und in gut einer Stunde war bereits der Abflug. Ich drückte noch einmal kurz meine Eltern ganz fest und ging durch den Sicherheitscheck. Traditionsgemäss, werde ich da immer gefilzt und mein Handgepäck geprüft. Die grosse Kamera und meine Insulin-Utensilien schreien immer nach Kontrolle. Als man dann feststellte, das ich Profifotograf bin, änderte sich die Kontrolle dann in ein Kaufberatungsgespräch über Objektive mit dem Beamten der mich kontrollierte. Also sehr entspannt das Ganze und nach 5 Minuten am Tisch war ich bereits durch.
Am Gate hatte das Boarding bereits begonnen und ich gleich über die Gangway in die 1. Klasse durchlaufen. Einmal mehr hatte ich das grosse Glück und etwas Hilfe, wieder so zu fliegen zu dürfen.

Solche Flüge sind dann meine Ferien.

Zur Begrüssung gabs dann erst einmal ein Glas Sekt und ich richtete mich für den Flug ein.
Ein Blick aus dem Fenster zur benachbarten SWISS Maschine am Terminal E in Zürich.

Einmal gut hingesetzt kam dann auch sogleich der Chief of cabin für eine persönliche Begrüssung und die Flight Attendant, die mich während des Fluge für mich zuständig ist. Auch stellte sich danach noch der Koch vor, mit dem ich das Essen, die Zubereitung und die Essenszeiten besprach. Auch auf die Empfehlungen des Kochs bei ETIHAD AIRWAYS empfehle ich, zu hören, denn die wissen wirklich um was es geht und was sie tun.

Hier mein Sitzplatz 2A in der ETIHAD Boeing 787-9 Dreamliner
Cammy und Maus dürfen natürlich auf keien Fall fehlen.

Kurz darauf rollten wir dann auch pünktlich zum Take-Off auf Runway 16.

Da ich mit dem Bordkoch besprach, das ich gleich nach dem Start mit Essen anfangen möchte, wurde mir dann als erstes mal eine Appetizer mit Nüssen serviert.

Als Wein gab es einen Pelissero Barbera D'Alba "Piani" von 2013

Cammy und Maus gefiel die Aussicht natürlich auch..

irgendwo über Rumänien..

Bald darauf wurde auftgetischt...

dazu natürlich Knoblauchbrot und Laugenbrötchen..

eine Auswahl von Appetithäppchen..

Spezialitäten aus der Golfregion heiss und kalt..

Artischockensuppe mit Sauerrahm..

etwas Kühles dazwischen, auf Empfehlung des Kochs...

Japanisches Wagyu Rind Sirloin mit Kartoffelstock als Hauptgang..

zum Dessert Schokolade in verschiedener Verarbeitung..

Ganze 2.5 Stunden hab ich dieses luxuriöse und exklusive Mahl geniessen dürfen. Auch den Rotwein kann ich nur empfehlen.

Daneben immer wieder die grandiose Aussicht geniessen..

Kurz vor der Landung wünschte ich mir noch kleines Nachtessen in Form des bei Etihad sehr beliebten Etihad Steak Sandwiches. Man beachte die Pommes Frites, die sogar gestapelt werden.

In Abu Dhabi fand an diesem Sonntag noch das Formel 1 Rennen statt. Genau zu unserer Landungszeit ging da unten das Feuerwerk los, welches wir leider nicht sehen konnten, da man uns noch auf Warteschlaufe setzte. Aber wenigstens konnte ich die Rennstrecke auf Yas Island
im Landeanflug einfangen..

Die F1 Rennstrecke (links gegen die Ecke, entschuldigung für das schlechte Bild, die Scheibe war beschlagen.)

Abu Dhabi wird fast monatlich massiv grösser...(auch hier Scheibenbeschlag)

Nach der Landung war neu, das ich keine Arrival Card mehr ausfüllen musste. Neuerdings haben die bei der Einwanderung Säulen mit viel Elektronik aufgestellt, wo man einen Gesichtsscan, Fiebermessung und vermutlich diverse weitere Berührungslose Tests durchläuft. Aber ausgereift ist es noch nicht. So musste ich meine Brille ausziehen und wegen meiner starken Kurzsichtigkeit konnte ich nicht mehr erkennen wo auf der Säule sich der Sensor befindet, auf den ich schauen musste. So wiederholte ich den Test 3mal, dann klappte es.
Beim Ausgang am Terminal holte mich mein Freund Edgar mit dem Wagen ab. Wegen des Rennens waren alle bezahlbaren Hotels ausgebucht. Er bot mir aber einen Schlafplatz bei sich zuhause an. Somit konnte ich seine Familie auch gleich wieder mal sehen.
Nach einem sehr netten Gespräch und update, was zuhause alles läuft, ging ich sehr zufrieden und satt ins Bett.

Morgen gehts dann weiter nach Phuket.....

Freitag, 2. Dezember 2016

Unpacking Quenox DV 216 LED Flächenleuchte

2015 entschied ich mich, mein Studio endlich etwas weiter auszubauen und mich etwas mehr auf die Objektfotografie zu fokusieren.
Meine Anforderungen waren in erster Linie das es eine LED Flächen-Leuchte sein soll.
Dazu leicht, transportabel und natürlich hell genug.
Fündig wurde ich dann beim Onlinehandel Enjoy your camera dieser hatte eine LED Leuchte von Quenox im Sortiment, die mir zusagte und mit ca. 162.- CHF auch im Budget lag, weil ich mir ja insgesamt 3 Stück davon anschaffen wollte.
Leider ist dieses Produkt nicht mehr bei Enjoy your camera erhältlich. Aber ich bin sicher, das es sie noch anderswo in Sortimenten sind.
Also bestellt und bereits ein paar Tage später hatte ich dann meine drei Leuchten in der Post.


Der Inhalt ist gut verpackt und hat so einige Teile mit drin, die für Montage sehr hilfreich sind und nicht noch extra besorgt werden müssen. Es ist also möglich, gleich nach dem Auspacken mit den Leuchten loszulegen.

Die Leuchte hat, wie der Titel berschreibt, 216 LED's welche auf 100cm Abstand eine Helligkeit von 2400lux bieten.

Auf zwei Seiten des Gehäuses sind Coldshoe Anschlüsse platziert in denen ein 1/4" Gewinde aus Metall integriert ist. Man braucht keine Angst zu haben das das Gewinde gleich beim ersten mal befestigen ausgerissen wird oder zerbröselt.

 Auf den zwei anderen Seiten sind entsprechnden Coldshoeaufnahmen platziert, die es ermöglichen, die Flächenleuchte oder etwas anderes daran anzudocken. Auf diese Weise man kann die Leuchten auch kombinieren und daraus eine grössere Fläche generieren.


Anschlüsse und Energieversorgung
Im Lieferumfang ist ein Ladergerät sowie ein Akku die dem Standard vom Sony NP-System entsprechen.








Ebenfalls dabei ist ein Adapter, mit dem man die Leuchte auch mit 6xAA Batterien betreiben kann.


Die Aufnahme für den Akku rastet ein und kann mit einem Knopf wieder entsichert werden. Somit ist gewährleistet, das der Akku beim mobilen Einsatz, zum Beispiel als Videoleuchte auf einer Kamera nicht aus versehen herausfallen kann.





Auch ist es möglich, die Leuchte direkt mit Strom zu versorgen (7-12 Volt). Ein entsprechendes Netzteil ist aber im Lieferumfang nicht mit dabei. Kann aber im Handel mit den nötigen Daten einfach noch dazu gekauft werden. Im meinem Fall konnte ich die Netzteile von ehemaligen, externen Festplatten Gehäusen weiter verwenden.

Die Leuchte kann auch gedimmt werden und die Farbtemperatur lässt sich so zwischen 5500K und 6000K einstellen. Allerdings ist dieser Regler nicht gerade besonders präzise und macht dazwischen kleine Sprünge in der Helligkeit beim Einstellen. In der Praxis hat es mich bisher nicht gestört.

Zum Montieren auf einer Kamera oder auf Stativ wird eine Schiene mit einem Neigekopf dazu geliefert, dessen Teile ich schon fleissig auch anderweitig hervorragend verwenden konnte.

Zum Schluss sind im Paket noch 4 Abschirmklappen und je eine Diffusorblende (1x Orange, 1x weiss). Um die Diffusorblende zu montieren muss eine der beiden langen Abschirmklappen entfernt werden.

Insgesamt ist die Verarbeitung recht ordentlich und die Leuchten haben bei mir bis jetzt tadellos funktioniert. Als Fazit bekommt man für das Geld schon eine ganz brauchbare Lösung, die man breit einsetzen kann aber noch leicht genug ist, um sie auf einer Kamera zu montieren und damit sich frei zu bewegen.
Leider kann ich über die Akkudauer keine Aussagen machen, da ich sie bisher nicht verwendet habe.



Technische Details:
Farbtemperatur: 5500-6000 K einstellbar mittels Regler
Beleuchtungsstärke: ca.8900 Lux bei 50 cm, ca. 2400 Lux bei 100 cm Abstand
Leistung: 13,6 Watt
LEDs: 216
Stromversorgung: Sony NP-Akku (z.B. NP-F550, NP-F750 etc.),
Adapter für Mignonzellen,
Netzteil (separat im Fachhandel)
Masse: ca. 11,5 x 17,6 x 4 cm
Gewicht: ca. 280 g
Anschluss: für Standardblitzschuh, Zubehörschuh, 1/4 Zoll Außengewinde

Lieferumfang:
1 Videoleuchte,
1 Adapter für Standardblitzschuh,
1 Blitzschiene,
1 Li-Ion-Akku (entspricht Sony NP-F750),
1 Ladegerät,
1 Batteriepack für 6 Mignonzellen,
4 Abschirmklappen (2x kurz, 2x lang)
2 Diffusionsfilter (weiß, orange)

Die Sache mit dem Visum

Wer nach Thailand reisen möchte und dort länger als 30 Tage verweilen will. Braucht ein Visum.
Für meine Pläne natürlich auf jeden Fall.
Ich habe ja für 5 Monate geplant, habe eine Firma in Phuket registriert und auch eine entsprechende Arbeitsbewilligung, die aber erst im März wieder verlängert werden muss.
Also muss ich erst einmal die nötigen Papiere dazu aus Thailand kommen lassen.
Diese beinhalten neben der Firmenregistrierung einen Kapitalausweis über das Startkapital, dessen Besitzverhältnisse, Informationen über den Zweck der Firma, sowie den Standort.
Im weiteren, und da wirds jetzt lustig, ein Einladungsschreiben der Firma mit einer Begründung, für was ich denn ein Businessvisum, resp. Non Immigrant B-Visa benötige.
In meinem Fall ist das nun so, das meine Firma mich einlädt, um geschäftliche Dinge zu erledigen.
Da ich nun aber der ausführende Direktor und als einziger Unterschriftsberechtigter bin, habe ich mich nun also im Namen meiner Firma als Direktor in meine Firma als Direktor selbst einladen müssen.
Alles in Allem sind das total gegen 36 Seiten A4 voll mit Text welche alle auf Thai geschrieben sind.
Jede einzelne Seite muss ich, nachdem ich sie ausgedruckt habe, mit dem Firmenstempel abstempeln und auch unterschreiben um so als Unterschriftsberechtigter Direktor die Echtheit jeder Seite bestätigen.
Dazu kommt natürlich der Pass und die Arbeitsbewilligung. Diese macht es ingesamt leichter für die Behörden zu prüfen, wenn man nachweisen kann, das man bereits eine Bewilligung hat, in Thailand war und schon dort gearbeitet hat. Zwei aktuelle Passbilder dürfen auch nicht fehlen.
Dazu ein für Einschreiben frankiertes Antwortcouvert sowie 80.-CHF in bar für die Visumgebühr.
So also das Paket zusammengestellt und vorbereitet.
Laut Homepage der thailändischen Botschaft darf man Visaanträge ausschliesslich auf Termin und nur persönlich vor Ort am Schalter abgeben.
Hinzu kommt noch, das die Botschaft volle 2 Wochen braucht, um ein Visum auszustellen.
Auch stellen die Konsulate nur Touristenvisa aus. Alles andere muss direkt nach Bern.
Aber das wäre ja für mich zu einfach.
Aufgrund des Trauerzeremonien in Bangkok für den verstorbenen König. Konnte meine Buchhalterin die nötigen Papiere nur mit Verzögerung bekommen. So erhielt ich also alle Papiere erst 10 Tage vor meiner Abreise.
Etwas nervös ob der kurzen Frist machte ich mich dann also am Freitag 9 Tage vor Abflug Richtung Bern auf den Weg, um den Visaantrag am Schalter abgeben zu können.
Auf der Autobahn bot sich mir dann ein wundervolles Morgenbild. Vom Westen her zog eine Regenfront auf, während vom Osten her die Sonne über den Horizont stieg, und direkt in diese Front hinein leuchtete.

Dieser wunderschöne Regenbogen hat mich dann bis fast zum Kreuz Härkingen begleitet.
Schliesslich in Bern angekommen übergab ich dann meine Unterlagen der neuen Sachbearbeiterin von der Botschaft. Sie stellte zwar schon Fragen warum ich denn meine Papiere erst so spät einreiche. Aber dafür konnte ich nun wirklich nichts. Sie hats dann aber verstanden und machte noch einen Post-It Zettel drauf, das mein Visum spätestens am Donnerstag folgender Woche in die Post muss.
Erschwerend kam dazu, das am Montag auch noch der Loy Krathong Tag war, welcher in etwa mit dem hiesigen Buss- und Bettag zu vergleichen ist. Aber die Botschaft bleibt dann geschlossen.
Am folgenden Donnerstag klingelte es dann an der Tür, bekam einen eingeschriebenen Brief und ich hielt tatsächlich meinen Pass mit der Arbeitsbewilligung wieder in meinen Händen.
Somit kann ich also nun am Sonntag Morgen nach Thailand fliegen und mal die ersten 90 Tage dort bleiben.

Aber ich muss ja noch packen und die Wohnung putzen und die letzten Dinge in Kisten verpacken und aus der Wohnung entfernen. Ich würde jetzt mal sagen, das es mir bis zum Reiseantritt auf keinen Fall noch langweilig wird.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Die Suche nach Untermietern und einen Haufen Schachteln

Tja, jetzt habe ich also die Information bekommen, das ich nach 20 Jahren in diesem Block ausziehen und eine neue Bleibe suchen soll. Eine neue Herausforderung, der man sich halt stellen muss.
Da ich für diese Saison sowieso schon vorhatte, meine Wohnung unterzuvermieten um meine Kosten senken zu können, kann ich also gleich alles für den Umzug im nächsten Jahr vorbereiten und entsprechend verpacken. Ich weiss, das ich nach meiner Rückkehr im 2017 wohl kaum die Lust und Motivation haben werde, mein Zeug noch alles zu verpacken. So gehts leichter, und es ist schon alles vorbereitet.
Nachdem ich also einige Fotos von der Wohnung geschossen hatte, schrieb ich sie also als befristet und möbliert aus.

Hier mal das Wohnzimmer

dann das Schlafzimmer..

..und mein Arbeitszimmer, meistens als Studio eingerichtet für die Produkfotografie..

Innert kürzester Zeit bekam ich dann auch gleich die ersten Anfragen. Allerdings scheinen die Leute kaum noch zu lesen, wenn sie eine Schlagzeile sehen.
Ich schrieb ja klar im Titel, das die Wohnung möbliert und nur befristet mitsamt Datum dazu.
Dennoch wurde ich gefragt ob möbliert oder unbefristet. Aber auch wo sich denn diese Wohnung befinden würde. Auch dies stand in der Beschreibung.
Auf jeden Fall kamen innert ein paar Tagen gleich Anfragen zur Besichtigung.
Als ich dann Vorschläge machte, kam hinterher keine Antwort mehr.
Eine weitere Bewerberin schrieb lieber darüber, das mit ihrem Freund Schluss machte und wie arm sie doch jetzt dran sei und wie dringend sie die Wohnung brauche. Aber auch hier, nach der Antwort mit Terminvorschlag hörte ich nichts mehr.
Dennoch kam als Erstes ein älteres, pensioniertes Paar sich die Wohnung anschauen. Leider haben die nachdem sie die Wohnung sahen, gleich wieder abgesagt. Auch sie haben nicht gelesen, das es befristet und möbliert sein sollte.
Am selben Tag kamen dann noch drei junge syrische Flüchtlinge vorbei, die auch Interesse hatten. Aber da sie weder Job vorweisen, noch sagen konnten wer denn die Miete zahlen wird konnten sie nicht beantworten. Auch waren alle drei starke Raucher, was widerum mir dann gar nicht zusagte.
Alle drei waren aber hochanständig und freundlich. Einer der drei konnte zumindest schon rechtu gut Deutsch, was es viel einfacher machte, alles zu erklären.

Zu Guter letzt schaute sich dann eine junge Familie aus Deutschland die Wohnung an, die auch dringend etwas bezahlbares benötigten, da sie schnell herausfanden, das eine Miete über 2100 Franken sehr schwierig zu bezahlen sind.
Es kam schlussendlich zum Vertrag und ich hatte wieder einen Schritt vorwärts gemacht.
Also musste ich nun definitiv mein Zeug packen, bevor ich mich Richtung Thailand aufmachen kann.
Als erstes mal nach Rothenburg in den IKEA und Umzugskisten besorgen.
Am Ende waren es dann 32 Stück, das Paar für knapp 5.- pro Paar und die Dinger sind bis 30kg belastbar. Grosser Vorteil, man kann sie nach Gebrauch wieder zusammenfalten.
So fing ich also an, mein Zeug Stück für Stück einzuschachteln und Schrank um Schrank zu leeren. Auch erstellte ich mir Klebeettiketten und druckte mir die mit Inhaltsbeschrieb aus.
So wurden die Schachteln immer schwerer und immer mehr. Alles in allem schaffte ich dann innert 10 Tagen ganz alleine neben meiner Arbeit die ganzen Schachteln in den Keller. Der wurde entsprechend immer voller. Irgendwie war das wie ein Reallife Tetris. Die robusten Sachen landeten schliesslich in der Garage, denn für komplett alles hat es dann doch nicht gereicht. Denn das Zeug aus dem Dachboden musste ja auch in den Keller. Also alles von der Wohnung im 4 Stock zum Lift, einladen, ausladen und weiter in den Keller runter. Wenn ich richtig gerechnet habe dürfte total gegen hundert mal diese Strecke gelaufen sein.


Schlussendlich war der Keller dann voll.

Auch mit dem Mietvertrag hat es dann geklappt. Ich musste ja meine Untermieter noch bei der Verwaltung anmelden und dann dessen Untermietvertrag von allen unterschreiben lassen.
Aber ich habe ja noch einiges anderes vor, bevor ich meine Reise antreten kann.
Dazu mehr in meinem nächsten Eintrag...

Mittwoch, 30. November 2016

Phuket Saison 2016 / 2017

Manchmal habe ich das Gefühl, das einem die Zeit zwischen Fingern durchrieselt, ähnlich wie mit dem Geld.
Eben erst züruck aus Phuket und einer recht guten Saison, gehts schon bald wieder daran, sich auf die Neue Saison vorzubereiten.
Aber zunächst möchte ich noch kurz den Sommer zusammenfassen:

Nachdem ich wieder in der Schweiz war und mich an die kühleren Bedingungen hier wieder gewöhnt hatte, bagann ich unmittelbar nach einer Stelle zu suchen.
Dies aus dem Grund, da ich als Fotograf in der Schweiz zurzeit noch keinen Namen habe, der reichen würde um komplett von der Fotografie leben zu können.
Also fing ich an, zusätzlich zum Fotografieren noch eine Stelle in meiner alten Tätigkeit zu suchen.
Leider war dieses Unterfangen eine reine Zeit- und Energieverschwendung. Zumindest bis zum heutigen Tag.
Natürlich ist mir klar, das keiner auf mich gewartet hat und das ich einiges tun müsste um überhaupt bei einem potenziellen Arbeitgeber wieder etwas zu finden. Dies auf Temporär Basis, so wie es viele Stellenvermittler behaupten, die ideale Ergänzung für Selbstständige mit noch zu wenig Verdienst im eigenen Geschäft. Natürlich registrierte ich mich drei grossen Stellenvermittlern in der Zentralschweiz. Aber ausser das ich denen meine Daten gegeben habe, kam weder eine Rückantwort, noch sonst irgendein Feedback. Über freie Stellen wurde ich schon gar nicht informiert, jeweils erst auf Rückfrage meinerseits. Aber auch dann war halt immer noch nichts frei.
Auch suchte ich regelmässig selber direkt nach Stellen, die für mich hätten in Frage kommen können.
Folgende Antworten bekam ich zum Teil als Ablehnung (Gedächtnisprotokoll):

Es tut uns leid, ihnen mitteilen zu müssen, das Sie für uns nicht qualifiziert genug sind.
(Bei Komax habe ich aber bis auf zwei Punkte genau das gemacht, was diese Firma ausgeschrieben hatte.)

Es tut uns leid, Ihnen keine besseren Bescheid geben zu können, aber wir suchen jemand mit mindestens HF Abschluss.
(ich hätte die Aufgabenstellung auch ohne HF Diplom gut bewältigen können. Es ging darum Herstellzeichnungen zu erstellen.)

Leider suchen wir jemanden zwischen 25 und 35 Jahre. (kein Kommentar)

Wir suchen eher jemand mit Richtung HF oder FH Abschluss. Ihr vorgeschlagener Stundensatz ist uns entschieden zu hoch.
(ich schlug eine Stundensatz vor, den ich vor 5 Jahren hatte. Da bleibt die Frage, mit wie viel Sackgeld sie wohl einen Hochschulabsolventen vertrösten wollen.)

So in etwa ging es weiter. Folglich bin ich also zu alt, zu wenig gebildet und zu teuer.
Frei nach dem Spruch: Die, die uns bis 67 arbeiten lassen wollen, aber keinen über 45 anstellen wollen. Das sind dieselben oder?

Ein guter Freund hat es auch so ausgedrückt: Der ganze Stamm will nur Häuptlinge haben, aber keine Indianer.
Als ob das funktionieren würde wenn man hört, das die Schweiz ständig Kosten senken soll um konkurrenzfähig bleiben zu können, aber gleichzeitig die teuersten Angestellten selbst für einfachere Aufgaben suchen.

Auch sonst hätte ich in Phuket bleiben können. Denn trotz meiner Präsenz auf sozialen Medien und auch persönlich, hat kaum einer gemerkt, das ich wieder in der Schweiz bin.

Trotzdem konnte ich in der Schweiz noch etwas Arbeit generieren und hatte einige Aufträge zu erledigen.

Es liegen wirklich ganze Welten zwischen Thailand und der Schweiz. Und das nicht nur wegen der Distanz. In Thailand kann man sich mit jemandem geschäftlich üblicherweise innerhalb einiger weniger Tage oder auch gleich am selben Tag treffen. Auch privat kann man fast täglich seine Freunde sehen und sich treffen.
In der Schweiz sind selbst spontane Treffen fast ausschliesslich 3 Wochen voraus auf Anfrage und mit Agenda-abgleich zu organisieren, um es dann abzusagen weil das Kind von jemand nun einmal genau an dem Tag irgendwas hat (Turnier, Lager, krank, Liste kann beliebig fortgeführt werden).

Im Juni bekam ich einen Brief von der Hausverwaltung, welche alle Bewohner unseres Blockes zu einer Info eingeladen hatte.
An dieser Info wurde uns dann mitgeteilt, das der Block Totalsaniert würde und wir alle bis Ende Juni 2017 ausgezogen sein müssen. Wenn nach 10 Monaten Bauzeit alles wieder in Ordnun ist, könnte ich im Mai 2018 wieder einziehen. Selbstverständilich käme ich dann auf  eine bevorzugten Liste, damit man wieder in gleiche Wohnung einziehen darf wie vorher. Natürlich mit einem 20% Mietaufschlag.
Also darf ich nun vor meiner Abreise noch etwas weiteres organisieren......

Im nächsten Beitrag gehts dann um die Findung eines Untermieters, das Vorbereiten und das Verschieben von ziemlich viel Material aus der Wohnung in einen Lagerraum.

Montag, 19. September 2016

Saisonende, Zeit um in die Schweiz zu fliegen

Mit dem Songkran-Fest und der Phuket-Bike Week 2016 ist die offizielle Saison soweit beendet.
Bald beginnt meist mit heftigstem Wetter die Regenzeit und die Art der Touristen wechselt auch ein bisschen. Auch fängt nun die Zeit der Hochzeiten und der Honeymooner an.
Allein auf Phuket sind pro Jahr gut und gerne ca. 4000 Hochzeiten. Dieser Markt ist aber in festen Händen von lokalen Fotografen und ein Themenbereich, der mich nicht wirklich interessiert.

Ich selber habe es geschafft, das ich die Monate März und April mit meiner Fotografie habe kostendeckend abschliessen können.
In der nächsten Saison werde ich versuchen, das auszuweiten und hoffentlich einen ersten Gewinn zu generieren. Die Kosten für einen Expat sind doch schon recht hoch.
Leider kann ich es mir zurzeit noch nicht leisten, das Haus auch während meiner Abwesenheit als Standort zu behalten. Daher war ist es nötig, meine Sachen zu packen und transportfähig zu machen.
Dank dem wundervollen Verhältnis zum Hausbesitzer werde ich es wohl in der nächsten Saison wieder beziehen können, wenn es denn nicht grad vermietet sein sollte.
Meine Mitbewohnerin Ayar weilt ja zurzeit noch bei ihrem Partner in Frankreich und wird erst
in ca. 2 Wochen nach meiner Abreise nach Phuket zurückkehren. Daher bereitete ich mein Geschäft entsprechend für einen Umzug vor, nehme alles auseinander und alles in die Kisten.

Dies ist also meine ganze Firma in Thailand. Sieht irgendwie jämmerlich aus, wenn man alles auseinandergenommen und verpackt hat.

Meine Mitbewohnerin Ayar wird nach ihrer Rückkehr noch bis Ende Mai bleiben. Danach wird sie dann in eine kleine Wohnung in Patong ziehen.

Nichts desto trotz, der Tag der Abreise kam und meine Buchhalterin war so freundlich, mich auf den Airport zu fahren. Sie brachte grad noch einige Papiere vorbei und bot sich sogleich für die Fahrt an.
Und so fuhren wir dann also am späten Nachmittag los Richtung Flughafen Phuket.

Hier kurz nach dem Patong Hill. Einer enorm Unfallträchtigen Strasse.

Insgesamt war die Fahrt problemlos, trotz Verkehrs und Baustellen sind wir recht gut an den Engstellen durchgekommen und ich konnte mich entspannt an den Check-In begeben.
Da es bei den Business Gästen nicht immer so ein Gedränge gibt, war das Prozedere innert 2 Minuten durch. Auch mit dem Gewicht gab es keine Fragen. Ich liess ja wieder ein paar Kleider zurück in Thailand.
Danach kommt dann das übliche Warten am Gate.

Da es gegen Abend war und somit die Rush Hour für Flüge Richtung Westen beginnt, war ich dann nicht ganz der Einzige am Gate. Wobei, verglichen mit der Weihnachtszeit ist das ja noch leer.

Aber auch meine beiden Glücksbringer dürfen natürlich wieder auf dem Logenplatz sitzen.

Dann begann das Boarding. An die Business Klasse könnte ich mich schon recht gewöhnen. Es ist eine unglaublich entspannende Art zu fliegen. Man hat Platz und Zeit und kann sich in Ruhe einrichten.

Hier mein Sitz 5K Business Class in einer Boeing 777-300ER von Etihad.

Natürlich wie immer mit Begrüssungsgetränk nach Wahl...

Wenn man dann mal sitzt, kann man sich dann das Menu aussuchen und die Zeit zum Servieren wählen.

Ich entschied mich dann dafür, direkt nach dem Start mit dem Abendessen zu beginnen, damit danach noch etwas Zeit bleibt, um einen oder zwei Filme in Ruhe zu geniessen. Die Strecke von Phuket nach Abu Dhabi ist fast genau so lang, wie von Abu Dhabi nach Zürich, also ca. 6:30 Stunden. Ein weiterer massiver Vorteil ist natürlich, das die arabischen Gesellschaften Phuket direkt anfliegen, ohne über Bangkok umsteigen zu müssen. Das allein spart einem gut und gerne etwa 3 Stunden Reisezeit.

So gabs also für mich als Vorspeise eine Karotten Koriander Suppe creme fraiche.

Als Hauptgang dann Rindfleisch mit Kartoffeln, Balsamico und Cherry-Tomaten.

Hinten drauf dann eine Auswahl an verschiedenen Käsesorten und Beeren.

Zum Dessert noch Vanille-Eiscreme mit Garnierung.

Darauf hin schaute ich mir dann noch zwei Filme an. Es war ja Nacht, aber mein Körper hatte immer noch die Thai Zeit intus und so war natürlich für mich noch relativ früh am Abend. Kurz darauf landeten wir dann in Abu Dhabi.
Die Umsteigezeit in Abu Dhabi ist ja nicht allzu lange und der Anschlussflug nach Zürich startet meistens so um 2 Uhr Morgens Ortszeit.
Jetzt ging es aber noch einmal so richtig durch in Sachen Fliegen. FIRST CLASS....

Jetzt ist es Sitz 2A First Class in einer Boeing 787-9 bei Etihad. Diesmal in Flugrichtung.

Zur Business Class ist dies natürlich noch einmal eine rechte Steigerung. Der Sitzplatz ist alleine platziert und besitzt eine Trennwand mit Schiebetüren zum Gang hin, welche etwa Kinnhöhe hat. Wer also für sich sein möchte, hat hier hervorragenden Bedingungen.

Der Sitz ist zur Business Class noch einmal massiv grösser.

Hier der dazu passende Fussraum, der auch noch sehr viel grösser ist. Auch der Monitor hat in der Grösse zugenommen. Als Highlight gibt es noch ein Goodie-Bag in dem alle Utensilien für eine Nacht drin sind. Also Pyjama, Schlappen und ein komplettes Necessaire. Darf man alles nach der Landung mitnehmen.

Dazu wieder ein Begrüssungsgetränk mit Datteln und Erfrischungstuch.

In der First Class kann man sein Menu im Einzelnen direkt mit dem eigens nur für die First Class zuständigen Bord-Koch besprechen, der stellt dann alles zusammen. Man kann angeben wie man es gekocht haben möchte und zu welcher Zeit es man serviert bekommen möchte. Nachschlag von allem zu jeder Zeit in fast jeder Menge. Bis man richtig satt ist. So entschied ich mich dann für dieses bei Etihad sehr beliebten Sandwich. Ich wollte nicht mit all zu vollem Magen schlafen gehen.

Nachdem ich in Ruhe mein Sandwich genoss, bat ich den Flightattendant, meinen Platz für die Nacht einzurichten. Während ich auf der Toilette war, hat sie dann meinen Sitzplatz in ein komplettes flaches Bett umgebaut. Komplett mit Laken, Kissen und Duvet. Der Gurt kann durch die Decke gezogen werden um die liegende Person auch zu sichern während sie schläft.
So zog ich mir dann den Pyjama der Airline an und stopfte mir meine Kopfhörer in die Ohren, die aktiv Lärm absorbieren. Auf diese Weise konnte ich so wunderbar schlafen. Leider ist der Flug, wie schon beschrieben auch nur 6:30 Stunden lang und somit eigentlich fast zu kurz, wenn man den Start, das Essen und die Zeit vor der Landung abzieht, gehen da schon noch einmal fast 2 Stunden verloren. Aber dennoch, es war herrlich, einmal so zu reisen.

Aber, auch der schönste Flug geht einmal zu Ende. Und so wurde ich dann vom Flight Attendant in der Dämmerung geweckt. Und so sieht dann durch die neuen, polarisierten Scheiben der 787, die Dämmerung aus. In der 787 gibt es keine Fensterschieber mehr, sondern sie werden mittels Polarisation elektrisch in verschiedenen Stufen abgedunkelt.

Nach dem Auwachen also wieder in die Toilettenkabine, Umziehen und sich für den Tag bereit machen. In der Zwischenzeit wurde mein Bett wieder in einen normalen Sitz umgebaut und kurz darauf wurde dann das Frühstück serviert.

Diesmal entschied ich mich für ein Omlette mit Würstchen und Tomaten, sowie Croissants.

Nachdem ich nun endlich richig wach war und wir kurz vor der Landung in Zürich standen. Sah ich aus dem Fenster und sah mir das Wetter an. In dem Moment dachte ich mir noch, ob ich vielleicht hätte bleiben sollen.

Wieder einmal mehr haben mich meine fantastischen Eltern auf dem Flughafen abgeholt und ich bezog wieder meine Wohnung in Luzern für die nächsten paar Monate.