Der letzte ganze Tag

Der heutige Mittwoch begann wie immer sehr friedlich für mich. Soll ja auch, schliesslich habe ich ja Ferien. Also nur kein Stress. Mir fiel dann ein, das ich noch ein paar Souvenirs besorgen sollte. Daher rauf aufs Bike und ab ins Shopping Center.
Dort ein bisschen rumgeschaut und nichts wirklich interessantes gesehen. Diesmal hatte ich ja ganz konkrete Vorstellungen davon, was ich kaufen wollte.
Bei den Souvenirs lohnt es sich enorm, die Preise zu vergleichen. Als Beispiel das Jungceylon Shoppingcenter. Die Preise sind sehr günstig in den Läden wie Robinsons oder im zentralen Hauptplatz zwischen den Gebäuden, wo täglich viele schöne Dinge auf Markständen zu Kauf angeboten werden. Von Handarbeit bis hin zu tollen Muscheln aller Grössen.
Wenn man dann ins Untergeschoss geht und in die Abteilung "Thats Siam" kommt bezahlt man für die identischen Produkte bis zum dreifachen!
Ausserhalb des Centers, sieht meist ähnlich aus, wobei es klar ist, je näher man an einem Hotspot für Touristen ist, gehen die Preise rapide rauf.
Schlussendlich kaufte ich in Strandnähe meine Dinge. War zwar etwas teurer, aber immer noch in Ordnung.
Für den Abend nahm stand jetzt bereits meine Abschiedstour auf dem Programm - Leider. Die Zeit verging wie im Flug und ich hatte mich gerade so schön wieder eingelebt gehabt. Aber was soll's vielleicht kann ich es mal so drehen, für länger zu kommen.
Ich begann dann meine Tour wie so häufig an der Oceanview Bar. Da ich aber morgen auch vor hatte vor der Abreise noch dorthin zu gehen und ich zum Schichtwechsel alle noch sehe, musste ich hier noch nicht gross auf Wiedersehen sagen.
Zu meiner grossen Freude entdeckte ich auf Facebook, das ein britischer Bekannter mit seiner Frau, der sonst in Dubai lebt, auch in Phuket ist. So habe ihn kontaktiert und trafen uns dann auch nach 3 Jahren wieder an der selben Stelle um zu plaudern. Paul und Beverly Everitt kamen kurz darauf an die Bar und ich freute mich sehr darüber, das es geklappt hat. Wir arbeiteten dann natürlich die letzten 3 Jahre auf. Wir entschlossen uns dann, uns noch in der Bangla zu treffen. Sie liefen los und ich schwang mich aufs Bike.
In der Bangla ging ich natürlich erst zu Ayar. Zu meiner Überraschung hatte sie ein Abschiedgeschenk für mich besorgt. Einen ganz dicken Schal (ich wusste gar nicht, das man die in Phuket kaufen kann). Sie wusste davon, das es in der Schweiz grad aussergewöhnlich kalt ist.
Den konnte ich nach meiner Ankunft hier gut gebrauchen.
Paul und Beverly sind dann kurz darauf auch noch eingetroffen und wir stiessen noch einmal auf unsere gemeinsamen Erlebnisse an (was in diesem Fall heisst, das Paul und ich vor drei Jahren tapfer eine endlos lange Time sharing Präsentation über uns ergehen liessen ohne Fluchtmöglichkeit).
Danach ging ich weiter zum Tiger Bar Komplex, wo ich noch dem Strassenmagier und all den Leuten an der Blixx Bar sowie Diana der Tänzerin auf Wiedersehen sagen wollte.
Nachdem ich mich vom Magier verabschiedet hatte, setzte ich mich an die Bar dort und beobachtete das Treiben all der Seeleute von der USS Nimitz und USS Princeton die heute schon viel entspannter drauf waren als gestern.
Irgendwann wurde es aber dann doch Zeit und ich verabschiedete mich von allen. Da hat Diana mich sehr überrascht und mir einige buddhistische Dinge geschenkt, die Glück bringen sollen. Sie selber ist recht religiös und folgt noch recht den älteren Thaitraditionen in Sachen Höflichkeit. Wenn man sich mit ihr unterhält bedankt sie sich immer wieder fürs Gespräch oder für Zusagen mit dem Wai (also Händflächen zusammen und leichte Verbeugung). Auch betet sie kurz vor jedem Auftritt, was ihr anscheinend hilft, sich zu konzentrieren. Ich persönlich finde das wunderschön.
So schenkte sie mir also diese Dinge:
Diese sollen Glück fürs Leben bringen. Ich war doch ziemlich platt, das ich so etwas nicht erwartet hatte. Andere Bekannte haben mir bestätigt, das man dies, symbolisch gesehen, etwas grösseres ist, was man von jemand geschenkt bekommen kann. Dementsprechend freute es mich umso mehr. Andererseits machte es den Abschied aber auch nicht grad leichter, da ich einige von diesen Menschen noch mehr ins Herz schloss.
Aber eben, irgendwann muss es dann halt sein und so fuhr ich dann um 2 Uhr früh zurück ins Hotel.





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