Das Emirates national auto museum Abu Dhabi

Nachdem ich nun die ganze Familie von meinem langjährigen Freund Edgar begrüssen konnte, überlegten wir nun, was wir wohl heute alles anstellen könnten.
Das letzte mal war ich 2009 in Abu Dhabi. In der Zeit haben sie die Stadt fast komplett nocheinmal neu gebaut, wenn man sieht wie sich diese tolle Stadt in 6 Jahren enorm vergrössert hat.
Das letzte mal waren die meisten Projekte noch in Planung, oder man schob den Sand schon mal auf die Seite.
Dazu gehörten die grosse Linse, oder alles auf Yas island, wo die Formel 1 Strecke steht, die Hotels oder der Ferrari Park. Auch wurden sehr viele Autobahnverbindungen geschlossen, wo sich vor 6 Jahren noch Baustellen oder erst mal Profile befanden. Es ist unglaublich, mit welcher Geschwindigkeit sich die Stadt verändert und grösser wird. Einfach toll.
Da ich aber die grossen Highlights in der Innenstadt schon kannte, wie die Moschee oder das Emirates Palace Hotel oder die Bucht mit dem Einkaufszentrum, schlug Edgar dann vor, das wir uns das Emirates national auto museum anschauen könnten.
Da war ich schon sehr dran interessiert, da ich ja die Vorlieben der Scheichs kenne und mir gut vorstellen konnte, das hier wohl einige verrückte Fahrzeuge herum stehen könnten.
Ich sollte nicht enttäuscht werden. So fuhren Edgar und ich los der Autobahn entlang Richtung Südwesten und dann nach Süden. Nach guten 30 Kilometern mitten im (noch) Nirgendwo entlang der Autobahn 65, die Richtung Grenze zu Saudi Arabien führt, wo es wirklich nichts anderes als Sand hat, erreichten wir das Museum. Nachdem wir um den Eintrittspreis gefeilscht hatten, da Edgar doch schon einige Male hier schauten wir uns mal diesen kleinen Teile der verrückten Sammlung von seiner Hoheit Sheikh Hamad Bin Hamdan Al Nahyan.
Aber ich lasse jetzt mal Bilder Sprechen:

Der Scheich hat eine enorme Vorliebe für bunte Farben. Daher sind sehr viele Fahrzeuge in den Farben des Regenbogens lackiert. Da man ja Geld hat, muss der Innenraum natürlich auch dieselbe Farbe wie der Lack aussen haben. Diese Kombination sieht man bei vielen ausgestellten Modellen. Hier ein S-Klasse Mercedes in grün. Davon hat er noch weitere sieben! Stück und jeder in einer anderen Farbe. 

Lamborghini baute nicht nur Traktoren und Sportwagen, sondern auch ein Geländefahrzeug mit dem Namen LM002.

Bei den Arabern gilt auch, wenn es nicht wertvoll ist, muss es gross sein, oder sogar beides. Dies sieht man hier ganz gut. Rechts ein Bucher Duro in der Schweizer Armeeversion, in der Mitte ein Chevrolet Arbeitstruck und links ein Kenworth Holztransporter. Das Bild ist nicht manipuliert und die Grösse Fahrzeuge stimmt so tatsächlich, die drei stehen wirklich so exakt nebeneinander.

Hier im Vordergrund ein Dodge Power Wagon Pick-up (1945 - 1969) als Spielzeugauto. Dahinter das Original wie sie damals in den USA sehr beliebt waren...

Wie gesagt, Grösse zählt. Im Hintergrund derselbe Pick-up im Massstab 8:1 und gilt als grösster selbstfahrender Lastwagen mit einem Gewicht von 50 Tonnen. In der Kabine befinden sich 4 Schlafzimmer, sowie einige andere Räume im Chassis.

Hier noch ein Beispiel: Dieser Willy's Jeep aus dem 2. Weltkrieg, wundervoll restauriert...

...und hier das selbe Fahrzeug im Massstab 4:1 draussen vor dem Museum, welches 2010 als grösstes fahrbares Auto ins Guinness Buch kam. Man sieht mich vor der gut 2m hoch liegenden Fussleiste stehen.

Aber auch verrückt darf es bei den Scheichs sein. Hier ein Nissan Patrol mit zwei zusätzlichen Achsen für den Spass im Sand.

Aber auch der weltgrösste Wohnwagen steht hier draussen auf dem Parkplatz. Mit 20m Länge, 12m Breite, 12m Höhe und 120 Tonnen Gewicht beinhaltet dieser 4 stöckige Wohnwagen 8 Zimmer mit Bad und 4 Garagen. Wenn man genau hinschaut, sieht man beim Rad meinen Freund Edgar stehen, damit die Grössenverhältnisse etwas klarer sind.

Und wem der Wohnwagen noch nicht auffällig genug ist, kann sich ja mal diesem kleineren Wohnwagen Modell "the globe" mal anschauen. Er hat 12.75m Durchmesser und die Weltkarte darauf ist im Massstab 1:1million abgebildet. Platz hats mit 10 Zimmern darin auch genug. Ist wohl für die kleineren Campingplätze gedacht.

Und zuguterletzt noch eine Lockheed Tristar L-1011 "Loch Fyne" von Caledonian Airways, die hier einfach so mitten in der Wüste neben dem Museum steht. Die nächste Piste wo eine solche Maschine landen kann ist mehr als 30km entfernt. Sie wurde ohne zerlegt zu werden, hierher geschleppt.

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