auf dem Weg nach Abu Dhabi

Der Tag der Abreise rückt nun immer näher. Nochimmer packe ich ein und schleppe Schachteln.
Aber bekanntlich höhlt steter Tropfen schlussendlich den Stein und es war geschafft. Die Wohnung soweit leer, das meine Untermieter einziehen konnten.
An dieser Stelle noch einmal einen ganz herzlichen Dank an meine Eltern, die mich einmal mehr tatkräftig unterstüzten. Ihr seid einfach die Besten und ich liebe Euch.....

Die Schwierigkeit war natürlich, das ich gleichzeitig ja auch noch die Koffer packen und sicherstellen musste, das nichts im Keller verschwindet, das ich nach Thailand mitnehmen will.
So wie es aussieht habe ich das sogar hinbekommen...

So sieht es nun also aus, mein Reisegepäck. Von dem ganzen Zeug ist eigentlich nur die Hälfte im Koffer links für die Kleider. Der Rest ist Fotoausrüstung. Alles Total sind es um die knapp 60 Kilo, die ich mit mir herumschleppe. Es wäre aber noch mehr, wenn ich nicht schon einen grossen Koffer mit Kleider in Phuket hätte. Daher kann ich natürlich nur noch die Hemden mitnehmen, die ich auch in der Schweiz brauche, paar Medikamente und Toilettenartikel. Den ganzen Rest kann man entweder in Phuket viel günstiger kaufen oder ich habs bereits im Koffer dort. Ohne das Fotoequipment käme ich wohl mit einem einfachen Handgepäcktrolley durch.

Und so war er also da, der 27. November, Tag der Abreise. Die Nacht konnte ich gut schlafen, und ich kein einziges mal das Gefühl, das ich etwas vergessen hatte.Wie auch, die Wohnung ist ja leer und der Rest im Gepäck. Dennoch bin ich sehr nervös, weil ich nicht so recht weiss, wie es in Phuket diesesmal sein wird. Aus dem Haus von letzter Saison bin ich ja ausgezogen um Kosten zu sparen. Die Hausbesitzer haben sich bei mir noch nicht gemeldet, wo ich denn unterkommen könnte. Aber sie freuen sich sehr, mich wieder zu sehen. Das heisst also, das sie bestimmt etwas zum Schlafen für mich haben werden. Ansonsten könnte ich noch bei Ayar oder bei meiner Teilhaberin im Haus übernachten, bis ich etwas hätte.
Aber wie wird es wohl fürs Geschäft sein? Der König ist verstorben, das Land in tiefer Trauer und viele Anlässe wurden abgesagt oder auf Anweisung stark reduziert. Auch Shows und Tanz sind untersagt in Strukturen, die nicht vollständig mit Wänden von der Strasse abgeschirmt sind.
Da bin ich mal gespannt.
Meine Eltern holten mich um 7.30 Uhr ab und so nahmen wir den Weg auf den Flughafen Zürich unter die Räder.
Das CheckIn verlief wie immer reibungslos und in gut einer Stunde war bereits der Abflug. Ich drückte noch einmal kurz meine Eltern ganz fest und ging durch den Sicherheitscheck. Traditionsgemäss, werde ich da immer gefilzt und mein Handgepäck geprüft. Die grosse Kamera und meine Insulin-Utensilien schreien immer nach Kontrolle. Als man dann feststellte, das ich Profifotograf bin, änderte sich die Kontrolle dann in ein Kaufberatungsgespräch über Objektive mit dem Beamten der mich kontrollierte. Also sehr entspannt das Ganze und nach 5 Minuten am Tisch war ich bereits durch.
Am Gate hatte das Boarding bereits begonnen und ich gleich über die Gangway in die 1. Klasse durchlaufen. Einmal mehr hatte ich das grosse Glück und etwas Hilfe, wieder so zu fliegen zu dürfen.

Solche Flüge sind dann meine Ferien.

Zur Begrüssung gabs dann erst einmal ein Glas Sekt und ich richtete mich für den Flug ein.
Ein Blick aus dem Fenster zur benachbarten SWISS Maschine am Terminal E in Zürich.

Einmal gut hingesetzt kam dann auch sogleich der Chief of cabin für eine persönliche Begrüssung und die Flight Attendant, die mich während des Fluge für mich zuständig ist. Auch stellte sich danach noch der Koch vor, mit dem ich das Essen, die Zubereitung und die Essenszeiten besprach. Auch auf die Empfehlungen des Kochs bei ETIHAD AIRWAYS empfehle ich, zu hören, denn die wissen wirklich um was es geht und was sie tun.

Hier mein Sitzplatz 2A in der ETIHAD Boeing 787-9 Dreamliner
Cammy und Maus dürfen natürlich auf keien Fall fehlen.

Kurz darauf rollten wir dann auch pünktlich zum Take-Off auf Runway 16.

Da ich mit dem Bordkoch besprach, das ich gleich nach dem Start mit Essen anfangen möchte, wurde mir dann als erstes mal eine Appetizer mit Nüssen serviert.

Als Wein gab es einen Pelissero Barbera D'Alba "Piani" von 2013

Cammy und Maus gefiel die Aussicht natürlich auch..

irgendwo über Rumänien..

Bald darauf wurde auftgetischt...

dazu natürlich Knoblauchbrot und Laugenbrötchen..

eine Auswahl von Appetithäppchen..

Spezialitäten aus der Golfregion heiss und kalt..

Artischockensuppe mit Sauerrahm..

etwas Kühles dazwischen, auf Empfehlung des Kochs...

Japanisches Wagyu Rind Sirloin mit Kartoffelstock als Hauptgang..

zum Dessert Schokolade in verschiedener Verarbeitung..

Ganze 2.5 Stunden hab ich dieses luxuriöse und exklusive Mahl geniessen dürfen. Auch den Rotwein kann ich nur empfehlen.

Daneben immer wieder die grandiose Aussicht geniessen..

Kurz vor der Landung wünschte ich mir noch kleines Nachtessen in Form des bei Etihad sehr beliebten Etihad Steak Sandwiches. Man beachte die Pommes Frites, die sogar gestapelt werden.

In Abu Dhabi fand an diesem Sonntag noch das Formel 1 Rennen statt. Genau zu unserer Landungszeit ging da unten das Feuerwerk los, welches wir leider nicht sehen konnten, da man uns noch auf Warteschlaufe setzte. Aber wenigstens konnte ich die Rennstrecke auf Yas Island
im Landeanflug einfangen..

Die F1 Rennstrecke (links gegen die Ecke, entschuldigung für das schlechte Bild, die Scheibe war beschlagen.)

Abu Dhabi wird fast monatlich massiv grösser...(auch hier Scheibenbeschlag)

Nach der Landung war neu, das ich keine Arrival Card mehr ausfüllen musste. Neuerdings haben die bei der Einwanderung Säulen mit viel Elektronik aufgestellt, wo man einen Gesichtsscan, Fiebermessung und vermutlich diverse weitere Berührungslose Tests durchläuft. Aber ausgereift ist es noch nicht. So musste ich meine Brille ausziehen und wegen meiner starken Kurzsichtigkeit konnte ich nicht mehr erkennen wo auf der Säule sich der Sensor befindet, auf den ich schauen musste. So wiederholte ich den Test 3mal, dann klappte es.
Beim Ausgang am Terminal holte mich mein Freund Edgar mit dem Wagen ab. Wegen des Rennens waren alle bezahlbaren Hotels ausgebucht. Er bot mir aber einen Schlafplatz bei sich zuhause an. Somit konnte ich seine Familie auch gleich wieder mal sehen.
Nach einem sehr netten Gespräch und update, was zuhause alles läuft, ging ich sehr zufrieden und satt ins Bett.

Morgen gehts dann weiter nach Phuket.....
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