Freunde zu Besuch

Seit dieser Woche sind Ettore und seine Frau Christine für Ferien hier auf Phuket. Ettore ist ein ehemaliger Arbeitskollege aus der Zeit wo ich noch bei Translift in Kriens gearbeitet habe.
Die Freude war natürlich gross, als wir uns dann wie abgemacht von so weit zuhause weg an der richtigen Stelle getroffen haben. Hatte schon ein bisschen was komisches an sich, wenn man sich fern der Heimat so trifft.
Ich habe dann mit ihnen die üblichen Ausflüge zu den Highlights auf Phuket gemacht, welche ihnen sehr gefallen haben.
 Am Abend, bevor wir zum Paradise View Restaurant fuhren zum Dinner


 Auf dem Heimweg vom Big Buddha haben wir dann noch einen Babyelefanten gefüttert..

Ich habe leider noch ein Souvenir von Songkran in Form einer Mittelohrentzündung, mit der ich doch noch arg zu kämpfen habe.
Am Anfang war nur das Gehör etwas betroffen, indem ich eingeschränktes Hörvermögen hatte und ich hatte keine Schmerzen. Nach drei Tagen war aber immer noch nicht besser und daher ging ich dann zum Arzt. Diese verschrieb mir dann die ersten Tabletten und siehe da, nach einem Tag gingen die Schmerzen dann heftig los. Konnt kaum schlafen und wusste nicht wie liegen damit es am wenigsten weh tut. Das fürchterliche daran ist einfach, das man nichts gegen dem Schmerz machen kann, wie zum Beispiel den Finger draufhalten oder ähnliches. Ich besorgte mir dann Ibuprofen 400 Schmerzmittel und ging nach weiteren drei Tagen zurück zum Arzt. Der Arzt von der Abendschicht schaute kurz ins Ohr und meinte, dann Auweih, das sei heftig. Er gab mir dann sogar eine Spritze gegen die Schmerzen sowie weitere Tabletten und erklärte mir, das zwei der Tabletten, die mir seine Kollegin verschrieb für dieses Problem vollig ohne Effekt sei, er würde mit ihr dann noch darüber reden.
Aber eine Preisreduktion auf die Mittel bekam ich natürlich nicht.
In Thailand wird mit grosser Vorliebe Tabletten verschrieben. Da nicht viele Kombimedikamente erhältlich sind, wird für jedes einzelne eine Tablette verabreicht. Die werden ausgepackt, abgezählt und genau so viele ausgehändigt, wie der Arzt für die Therapie verschrieben hat. Dazu kommt natürlich die grosse Vorliebe für Plastiksäckchen, da ja jede Tablette in einen separaten Plastiksack verpackt wird und die Einnahme aussen drauf geschrieben wird.
Das senkt Kosten, sowie verhindert es ein wenig, das man mit den Ueberzähligen hinterher dealen geht, wie der Arzt mir erzählt hat. Das sei vorallem bei ärmeren Menschen immer wieder der Fall.
Und so sah also diese Woche mein Nachtessen aus:
Die grösste ist ein Breitbandantibiotika, die zwei mitteren sind Paracetamol gegen die Schmerzen und mögliches Fieber, die gelbe für die Abwehrkräfte, die rosa gegen die Schwellung im Gehörgang und die blau (nein, es ist kein Viagra) gegen die Entzündung auf dem Trommelfell. Dazu kommen noch die drei Tabletten die ich ja sonst schon täglich wegen meines Blutdruckes und den Diabetes nehme. Dazu noch Ohrentropfen, die den Schmalz auflösen sollen, aber eher das ganze Ohr verkleben.
Also ein halbes Essen.
Mittlerweile sind die Beutel aber schon fast alle leer und es wird auch langsam besser.

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