ein entspannter Sonntag

Letzte Nacht wurde es insgesamt schon etwas später. Ich bin vor dem Laptop bis 4 Uhr früh hängenblieben, da ich noch einiges gelesen habe. So kam ich dann gegen 13 Uhr erst aus dem Haus, wenn man so will.
Wie in der Monsunzeit üblich, hat auch das Wetter seine zeitlichen Abläufe. Am Morgen meistens schön und immer heisser bis aktuell etwa 37°C, dann beginnt die Lage zu kippen und fast immer pünktlich um 14 Uhr herum kommt dann der erste grosse Hammer mit Regen auf das Gebiet zugerollt. Das sieht dann 5 Minuten vorher etwa so aus:


Ich liebe diese Stimmungen. Und wie man sieht gibts auch gute Bilder davon.
Sonne, blauer Himmel kann ja jeder.
Nachdem es dann erstmal richtig gewässert hat, lässt dieser Schreck nach ein paar Minuten schon so weit nach, das man wieder gut raus kann, ohne gleich beim Laufen zu ertrinken. Einmal mehr machte sich mein Regenschutz an mir und an meinem Rucksack mit Laptop bezahlt. Alles trocken geblieben.
Allzu viel kann man bei dem Wetter also nicht tun, ausser shoppen oder eben wie ich gerne, an einer Bar sitzen, plaudern oder an den Fotos arbeiten. Gesagt getan und der Nachmittag ist somit auch schon bald wieder rum.
Da ich heute quasi "frei" hatte und ohne die grosse Kamera unterwegs sein wollte, konnte ich auch ohne grosses Zeugs ganz entspannt in die Stadt. Die kleine Kamera kommt natürlich schon mit, aber die nimmt nicht viel Platz ein.
In der Soi Bangla war es heute extrem ruhig und es hatte in der ganzen Strasse nicht wirklich viele Leute unterwegs. Das merkt dann auch an den Bars, dessen Mädchen vor der Bar auf der Strasse jeden versuchen, mit an der Hand packen ins Lokal zu ziehen. Das kann an solchen Tagen schon nerven. Aber das ist nun mal ihr Job Gäste ins Lokal zu bekommen. Das sind dann je nach Bargrösse schnell mal ein gutes Dutzend die da davor stehen und die Bar anpreisen.
Vielleicht wird es am Dienstag besser, wenn die U.S. Navy dann angelegt hat und nochmal 5500 Matrosen die Insel stürmen, wie ich ja schon berichtet habe.
Ich sagte kurz bei Ayar Hallo und ging weiter zum Tiger Bar Komplex, wo es mir zurzeit am wohlsten ist und ich auch dort mittlerweile einige Bekannte habe, die ich sehr schätze.
Unter anderem auch wegen der Pole-Tänzerin, die übrigens Diana heisst und sich immer freut, mich zu sehen und ich Gelgenheit habe zu erfahren wie hart dieser Job eigentlich ist. Die blauen Flecken von der Stange sind ja nur ein Teil. Es sind auch die Blasen an den Händen vom Halten des gesamten Körpergewichtes und die verbrannte Haut an den Oberschenkeln wenn sie aus 2m Höhe bis zum Boden ruscht. Mit Stoff dazwischen würde es nicht gehen, das sie sonst zu wenig Widerstand hätte um sich in Position zu halten.
So ganz friedlich genoss ich also den Abend und hatte zusammen eine gute Zeit.
Dann noch ein paar Bilder geschossen und wieder zurück ins Hotel mit Stopp im 7 Eleven, der wieder von chinesischen Touristen, die grad angekommen sind, geplündert wurde.

Diana steht hier mit weissen Stiefeln neben mir,
dessen Sohle 8cm dick ist plus 12cm Absatz.
Sie ist also einen ganzen Kopf kürzer als ich.

Blödsinn muss auch mal sein. Aber da  bin ja noch harmlos.
 

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