Ein ruhig, feuchter Samstag

Für heute Samstag beschloss ich, es für einmal ein wenig ruhiger angehen zu lassen.
Das Wetter machte auch keinen sonderlich guten Eindruck. Es war stark bewölkt und die Wolken hingen recht tief.
In einer solchen Situation wählt man dann doch eher etwas, was unter einem Dach stattfindet. So fuhr ich also mit meinem Bike zum Jungceylon Shopping Center und besorgte mir dort die ersten Dinge, die ich im Auftrag für Freunde besorgen soll. An dieser Stelle, möchte ich einmal mehr betonen, wer etwas von hier mitgebracht bekommen will, soll selber her fliegen und es kaufen. Ihr wisst gar nicht wie schön es hier sein kann.
So kaufte ich also wieder mal das übliche, was so gewünscht wird: Handycover und Kontaklinsenpflegemittel, welches in der Schweiz satte 500% teurer und ausser der Beschriftung das identische Produkt ist.
Nachdem ich mir dann noch eine grosse Portion Sushi gegönnt habe (das Zeug ist hier einiges billiger und schmeckt super, weil bei Bestellung frisch gemacht) kehrte ich dann zurück ins Hotel. Um an den gestern gemachten Fotos zu arbeiten.
Der Besitzer hat mich dann eingeladen, heute abend fürs BBQ zu kommen. Ich sagte spontan zu und legte mich noch etwas schlafen.
Um 19 Uhr wurde der Grill angeworfen und wir sassen alle zusammen, ich und einige andere Hotelgäste (alles Franzosen) bei einem ersten Bier und plauderten in einer halbwegs verständlichen Sprache. Dies war ein Mix aus englisch, französisch und Thai. Auf jeden Fall lief die Unterhaltung gar nicht mal so schlecht und man fühlt sich hier wie in einer grossen Familie. Auch die anderen Gäste hier sind weder scheu noch abweisend und so kann man wunderbar zusammensitzen und plaudern so gut es geht. Vom empfinden her, habe ich schon mehr französisch gehört als Thai.
Es gab vor allem Hühnchen und Spare-ribs in einer sehr guten Qualität und so haben auch dementsprechend zugeschlagen.
Dazu weit am Horizont noch ein fantastisches Wetterleuchten. Welches in kürzester Zeit rasant näher kam. Als wir fertiggegessen hatten und noch am Tisch sassen kam denn auch etwas Regen dazu.
Innerhalb von Sekunden goss es wie aus Kübeln und brachte in der Zeit von knapp 10 Minuten gute 50 Liter Wasser. Da spielt auch schnell laufen keine Rolle mehr, man wird auf jeden Fall durch und durch nass.
So schnell wie es begann, wars dann auch wieder vorbei. Später fuhr ich noch in die Bangla um Ayar zu besuchen und sah überall in der Stadt Tankwagen, die fleissig am Keller auspumpen waren. Laut Wetterbericht soll es ab Donnerstag noch heftigere Regenfälle geben, da wir dann die Reste der Cyclons von Bangladesch abbekommen werden. Bin gespannt wie nass es wirklich werden wird.


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