Im Osten nichts Neues

Wie schon öfters erwähnt, hat ein Langzeitaufenthalt natürlich auch sehr viel langweiligen Alltag. Daher habe ich auch nicht so viel schreiben können. Aber ich denke, das ich wieder ein paar kleine Neuigkeiten zusammenstellen konnte.
Vielleicht zuerst über mein zuhause etwas.
Die Wohnung ist nach wie vor in Ordnung und ich bin soweit ganz zufrieden.
An den Lärm von der Strasse direkt vor meinem Haus habe ich mich mittlerweile auch etwas gewöhnt und ich kann schlafen. Ausser wenn ein Lastwagen vorbeifährt, der drückt dann die Luftwelle vor ihm bis in die Wohnung so stark das die Vorhänge nach innen geweht werden. Aber zum Glück ist die Strassse nicht so beliebt bei denen weil es recht steil bergauf geht.

Vor zwei Wochen allerdings wurde ich dann recht unsanft durch einen Bohrhammer geweckt. Das Zimmer unter meiner Wohnung wurde herausgerissen und wird seitdem umgebaut.
Was für mich heisst, das sie jeden morgen um 8 Uhr anfangen rumzulärmen, zu hämmern und zu bohren.
Das teilweise so intensiv, das ich schon öfter geschaut habe, ob die nicht schon direkt in der Wohnung bei mir stehen.

Die Qualität und die Bausubstanzen hier sind natürlich schon recht anders, als wir es von zuhause gewöhnt sind.
Naja, da muss ich wohl jetzt einfach mal durch. Vielleicht werden die sogar noch vor meiner Abreise fertig und es kehrt wieder sowas wie Ruhe ein. Vielleicht kann ich sogar etwas Mietminderung rausschlagen.
Die Gleichgültikeit der Arbeiter und ihren Sinn für Ordnung erstaunt mich als Ordnungsfanatiker doch immer wieder.
Beispiel gefällig?
Das Ausbruchsmaterial vom alten Zimmer haben die lieben Handwerker direkt neben dem Fundament von den Gebäuden am Hang wieder ausgekippt. Daneben hats den Regenabfluss vom Hang über uns. Ich denke, das mit dem Monsun dieses ganze Geröll als Geschenk auf die Grundstücke weiter unten am Hang bis zur Nanai-Road herunter geschwemmt werden, wenn es denn richtig anfängt zu regnen und die Strassen überschwemmt sind.
Fürs neue Betonfundament braucht es Zement und Sand. Der Sand wurde denn auch mit einem kleinen Lastwagen geliefert, ca 1 Kubikmeter und gezielt auf unserem Bikeparkplatz abgeladen. Davon wurden ein paar Schaufeln gebraucht und der Rest liegt jetzt einfach so als Haufen da - Zumindest am ersten Tag. Am zweiten Tag fanden dann die 5 Hunde vom Haus diesen Sandhaufen magisch und begannen fleissig ihn umzugestalten. Und so wurde aus dem rund 80cm hohen Sandhaufen innerhalb von 20 Minuten ein sandiges Flachgebiet
 Hier sind sie noch bei der Arbeit

Und nach 20 Minuten sah es dann so aus...
Der Ordnungssinn der Handwerker ist in etwa ähnlich, obwohl ich hier niemanden beleidigen will. Dennoch sehe ich parallelen...

Dann hier der Eingangsbereich zum neuen Zimmer
Und zuguterletzt das Zimmer als Panorama. Stand 13. März 2014 nach zwei Wochen Bauzeit.

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